Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, gibt es kaum etwas Besseres als einen wärmenden Eintopf, der mit herzhaften Aromen und saisonalen Zutaten begeistert. Herbstliches Rotkohlstew ist ein wahres Wohlfühlgericht: Zartes Rindergulasch, süßlich-würziger Rotkohl, aromatische Karotten, Kartoffeln und eine überraschende Note durch Birnen machen dieses Gericht zu einem echten Highlight der Herbstküche.
Durch die Kombination aus Bier und Gemüsebrühe erhält das Stew eine tiefe, kräftige Geschmacksnote, während Gewürze wie Majoran und Paprikapulver für eine angenehme Wärme sorgen. Dieses Gericht ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch nahrhaft und sättigend – perfekt für gemütliche Abende zu Hause.
Zutaten für 4 Portionen
- 1 rote Zwiebel
- 750 g Rindergulasch
- 3 EL Öl
- 1 Prise Salz
- 1 Prise schwarzer Pfeffer
- 1 Prise edelsüßes Paprikapulver
- 1 EL Weizenmehl (Type 405)
- 250 ml Bier
- 250 ml Gemüsebrühe
- 1 Prise getrockneter Majoran
- ½ Kopf Rotkohl
- 2 Karotten
- 1 Birne
- 800 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
- 2 EL Butter
- 1 Prise Zucker
Zubereitung
Schritt 1: Zutaten vorbereiten
Die Zwiebel halbieren, schälen und in kleine Würfel schneiden. Das Fleisch gründlich waschen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Schritt 2: Fleisch anbraten
Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Das Rindfleisch portionsweise hineingeben und rundherum etwa 3–4 Minuten kräftig anbraten, bis es eine schöne braune Farbe bekommt. Dadurch entstehen die intensiven Röstaromen, die dem Stew später seinen vollen Geschmack verleihen.
Schritt 3: Würzen und ablöschen
Das Fleisch mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver kräftig würzen. Die vorbereiteten Zwiebeln hinzufügen und etwa 1–2 Minuten weiterbraten. Anschließend das Mehl darüber streuen, gut umrühren und mit Bier und Gemüsebrühe ablöschen. Den Majoran hinzufügen, alles gut vermengen und die Mischung einmal aufkochen lassen.
Den Topf nun zudecken und das Fleisch bei niedriger Hitze für etwa 60 Minuten schmoren lassen, damit es schön zart wird.
Schritt 4: Gemüse vorbereiten
Während das Fleisch schmort, den Rotkohl vierteln, den Strunk entfernen und in schmale Streifen schneiden. Anschließend gut waschen und abtropfen lassen. Die Karotten schälen und in Würfel schneiden. Die Birne ebenfalls waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden.
Die Kartoffeln schälen und längs vierteln.
Schritt 5: Gemüse zum Stew geben
Nach der ersten Schmorzeit das vorbereitete Gemüse (Kartoffeln, Rotkohlstreifen, Karotten und Birnenstücke) in den Topf geben und unter das Fleisch heben. Das Ganze nun weitere 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist und sich die Aromen perfekt verbunden haben.
Schritt 6: Abschmecken und Servieren
Kurz vor dem Servieren das Stew noch einmal mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und 2 EL Butter abschmecken. Die Butter sorgt für eine leichte Bindung und eine angenehme, runde Geschmacksnote.
Serviere das herbstliche Rotkohlstew heiß, am besten mit einem Stück frischem Brot oder einem Klecks Crème fraîche als Garnitur.
Warum lohnt sich dieses Rezept?
- Perfekt für kalte Tage: Die herzhaften Aromen und wärmenden Gewürze machen das Stew zum idealen Herbstgericht.
- Gesund und nahrhaft: Durch die Kombination aus Fleisch, Rotkohl, Karotten und Kartoffeln liefert das Gericht eine Vielzahl an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.
- Kombination aus süß und herzhaft: Die Birne bringt eine milde Süße ins Spiel, die wunderbar mit dem deftigen Gulasch harmoniert.
- Gut vorzubereiten: Das Stew kann problemlos im Voraus gekocht werden – es schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser!
Tipps für das perfekte Rotkohlstew
- Welches Bier verwenden? Ein dunkles Bier wie Bockbier oder ein malziges Lagerbier verleiht dem Stew eine besonders aromatische Tiefe.
- Noch mehr Geschmack: Wer mag, kann dem Stew zusätzlich eine Prise Zimt oder etwas Rotwein hinzufügen, um den herbstlichen Geschmack zu intensivieren.
- Vegetarische Variante: Anstelle von Rindergulasch kann auch geräucherter Tofu oder Linsen verwendet werden – so bleibt das Gericht deftig, aber fleischfrei.
- Lagerung und Aufwärmen: Das Stew hält sich im Kühlschrank bis zu drei Tage und kann problemlos wieder aufgewärmt werden.
Fazit
Herbstliches Rotkohlstew ist ein wahres Wohlfühlgericht, das die Aromen der Jahreszeit perfekt einfängt. Das Zusammenspiel aus zartem Fleisch, würzigem Rotkohl, süßer Birne und kräftigem Bier macht diesen Eintopf zu einer harmonischen und wärmenden Mahlzeit.
Egal ob für ein gemütliches Familienessen oder als Seelenwärmer an einem regnerischen Herbsttag – dieses Rezept wird dich begeistern! 🍂🍲
Viel Freude beim Nachkochen! 😊